Eine neue Welt mit ESSENTIAL

„Vor einiger Zeit gaben mir die Überzeugungstäter von Loftsound ein Schnerzinger Essential Lautsprecherkabel an die Hand. Es dauerte keine 5 Minuten bis zur Entscheidung. Ja, es tut dem Portemonnaie unheimlich weh. Aber tatsächlich nur dem Portemonnaie. Der Musik-Seele schmeichelt es jeden Tag. Inzwischen kam ein Essential Cinch-Kabel hinzu.

Warum schreibe ich nun diese Zeilen? Meine Begeisterung über diese Schnerzinger-Produkte kennt kaum Grenzen. Hier wird keine Auflösung über einen nervigen Hochtonbereich erkauft. Es stimmt einfach alles. Alles wirkt so unfassbar selbstverständlich. Zum Testen der Kabel steckt man nur ein einziges Mal um. Es wird nicht mehr zurück verkabelt, um irgendeinen Unterschied zu hören. Es ist einfach frappierend. Hier geht es nicht um Teilbereiche. Nicht um ein Stück vom Kuchen, das ist die ganze Bäckerei. Ja, da geht noch mehr. Aber nur, wenn EUR als drei Buchstaben wahrgenommen werden.

Um es ganz deutlich zu machen, mit diesen Kabeln möchte man seine komplette Musik-Sammlung neu erleben. Auf praktisch jedem Album entdeckt man Neues.

Anfangs sieht man nur die weißen Kabel und denkt, warum diese „Farbwahl“? Kurze Zeit später schließt man die Augen und es ist vollkommen egal. Nach dem Ausschalten der eigenen Anlage ändert sich das wieder. Sieht schlimm aus, tut aber trotzdem unheimlich gut.

Vor dem Umstieg auf die Schnerzinger-Kabel war ich eigentlich ganz zufrieden. Mir war einfach nicht bewusst, was hier noch möglich ist. Erneut ein herzliches Dankeschön für das Augen öffnen an die Loftsounder. Habe schon einige Händler im Laufe meines Hi-Fi-Lebens kennen gelernt. Hier fühle ich mich tatsächlich aufgehoben. Hört sich das zu schleimig an? Ich meine es aber wirklich ernst.

Eine Warnung noch zum Schluss: Ausleihen der Kabel auf eigene Gefahr. Wer nur mal hören möchte, sollte vorher auf sein Bankkonto schauen. Nach dem Testen gibt es kein zurück mehr. Wer vor der Entscheidung über ein Upgrade der Komponenten steht, sollte unbedingt vorher über die hässlichen weißen Kabel nachdenken. Wenn die Kette grundsätzlich stimmt, öffnet sich eine neue Welt.“

(Nico K.)

weitere Kundenstimmen

IMAGE HIFI 06/2021 TESTBERICHT
SCHNERZINGER ESSENTIAL LINE (KABEL)
zum pdf

ATOMIC BONDING vs. Monocrystalline OCC und UPOCC Leitermaterial

Anders als oft nur temporär wirkende Vorteile etablierter Behandlungs- und Herstellungsprozesse auf die Wiedergabequalität hochwertiger Audiokabel, z.B. Cryogenisierung oder OCC bzw. UPOCC Gussverfahren, ermöglichen SCHNERZINGER Kabel mit ATOMIC BONDING Leitern, eine hörbar reinere und unerreicht wirklichkeitsgetreue Signalübertragung – und dies dazu dauerhaft! 

Um den wesentlichen Vorteil der SCHNERZINGER ATOMIC BONDING Technologie gegenüber üblichen Verfahren zu erkennen, bedarf es etwas Hintergrundwissen über die industrielle Verarbeitung von Drähten, die als Leitermaterial im Audiobereich verwendet werden:

HERKÖMMLICHE GUSSVERFAHREN:

Bei der Herstellung des Leitermaterials werden dicke Kupfer- oder Silberstränge immer wieder durch sogenannte Ziehsteine gezogen bis die Drähte für die weitere Verwendung dünn genug sind. Jeder einzelne Ziehprozess bewirkt eine enorme mechanische Beanspruchung und Beschädigung der kristallinen Gitterstruktur des Materials. Transportierte Audiosignale müssen sich so gewissermaßen einen diffusen Weg durch viele dieser entketteten Kornstrukturen suchen. Das Durchfließen der Korngrenzübergänge von Korn zu Korn erzeugt jedes Mal ein enormes Widerstandspotential, das bekanntlich einen gebremsten Signaltransport verursacht.

Bei höherwertigeren Audiokabeln wird deshalb oft ein aufwändigeres Gießverfahren eingesetzt. Hierbei wird flüssiges Kupfer oder Silber kontinuierlich in Kokillen (Gußform) gegossen, wodurch längere Kornstrukturen entstehen. Bei den noch aufwändigeren monokristallinen OCC- oder UPOCC- (Ultra Pure Ohno Continuous Casting) Verfahren werden die Kokillen sogar erhitzt und langsam heruntergekühlt um ein zu schnelles Erstarren des Materials zu verhindern und möglichst langkettige Kristallstrukturen zu erreichen. Dieses Verfahren wurde in den 1980ern von Prof. Ohno für anspruchsvolle Industriezwecke entwickelt, damit z.B. beim Auswalzen von Kupfersträngen weniger Risse in den Blechen entstehen.

INNOVATIVER ANSATZ MIT ATOMIC BONDING:

Das SCHNERZINGER ATOMIC BONDING dagegen verfolgt einen gänzlich anderen Ansatz:

Zum einfachen Verständnis des innovativen Entwicklungsansatzes des ATOMIC BONDING stelle man sich einen leitenden Draht einfach als ein mit Eiswürfeln gefülltes Rohr vor, wobei die Eiswürfel sinnbildlich die innere Kornstruktur des Drahtes veranschaulichen.

Da langkettige Metallstrukturen recht sensibel sind und nach dem Herstellungsprozess, u.a. durch Erschütterungen, Biegevorgänge, leicht wieder zerfallen, wird beim ATOMIC BONDING in einem technologisch extrem aufwendigen Prozess, nicht wie üblich auf die Verbindung einzelner Eiswürfel zu einer möglichst geschlossenen, langkettigen Mono-Struktur hingearbeitet, sondern im Gegenteil auf die Zerkleinerung (das „Crushen“) der Würfel. So entstehen kleinste Eis-Struktur-Komponenten, welche sich in der Folge zu einer stabilen, homogenen Eismasse mit sehr großen Kohäsionskräften im Rohr verdichten lassen.

Eine verdichtete, in sich verschmolzene Eismasse weist eine geschlossene, extrem stabile Struktur auf – ohne Zwischenräume. Diese Tatsache bildet die Basis für eine hochreine und perfekte Impulskette – für eine wirklichkeitsgetreue Signalübertragung.