Einfach klasse! Die neuen Protectoren begeistern mich.

Schon seit Jahren bezeichne ich meine Anlage als „Schnerzinger Anlage“. Denn Schnerzinger hatte meinen Hörgenuss auf ein wunderbares Niveau gehoben.

Mit Schnerzinger gelingt es erstmalig, Qualitäten miteinander zu vereinbaren, die ansonsten als unvereinbar galten: Kraft UND Luftigkeit, Detailreichtum UND Musikalität. Früher habe ich die klangliche Wirkung eines neuen Geräts, Kabels oder Zubehörs analysiert, den Klang in seine Bestandteile seziert, Detailverbesserungen gefeiert und doch schnell wieder die Sehnsucht nach der nächsten Verbesserung verspürt.

Seitdem bin ich angekommen: ich empfinde Ruhe und Zufriedenheit und genieße meine Musik. Ich gönne mir weitere Fortschritte, sofern mein Budget es zulässt. Nun mache ich meine ersten Erfahrungen mit der neuen Protector-Technologie. Alles auf einmal kann ich mir nicht leisten, aber erste Schritte. Mit meinen neuen Protectoren gewinnt die Interpretation erheblich an Ausdruck – kraftvoll, authentisch, lebendig, eindringlich. Die Aufnahmen hören sich an, als hätten Experten die alten Originalbänder entstaubt und mit modernsten Mittel auf höchstem Niveau neu abgemischt, so dass alles viel frischer und echter klingt, teilweise mit vorher ungehörten Details.  Viel mehr Energie durchströmt den Raum – es ist faszinierend, welch großartige Wirkung  bereits meine ersten Protectoren erzielen!

Störfelder sind offensichtlich ein fundamentales Problem. Entsprechend ist eine umfassende Störfeldbereinigung der wohl entscheidende Schlüssel, der eine bislang verschlossene Tür auf dem Weg von der Musikkonserve zum vollen emotionalen Musikerlebnis öffnet. Schnerzinger hat das Problem durchdrungen und adressiert es umfassend – mit spezifischen Lösungen für den Raum, die Geräte, die hauseigenen Kabel und das Stromnetz. Davon konnte ich mich bei Schnerzinger in Dortmund persönlich überzeugen.

Den ersten Schritt konnte ich nun in meiner eigenen Anlage gehen. Einfach klasse! Die neuen Protectoren begeistern mich.

— Uli S. —

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IMAGE HIFI 06/2021 TESTBERICHT
SCHNERZINGER ESSENTIAL LINE (KABEL)
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ATOMIC BONDING vs. Monocrystalline OCC und UPOCC Leitermaterial

Anders als oft nur temporär wirkende Vorteile etablierter Behandlungs- und Herstellungsprozesse auf die Wiedergabequalität hochwertiger Audiokabel, z.B. Cryogenisierung oder OCC bzw. UPOCC Gussverfahren, ermöglichen SCHNERZINGER Kabel mit ATOMIC BONDING Leitern, eine hörbar reinere und unerreicht wirklichkeitsgetreue Signalübertragung – und dies dazu dauerhaft! 

Um den wesentlichen Vorteil der SCHNERZINGER ATOMIC BONDING Technologie gegenüber üblichen Verfahren zu erkennen, bedarf es etwas Hintergrundwissen über die industrielle Verarbeitung von Drähten, die als Leitermaterial im Audiobereich verwendet werden:

HERKÖMMLICHE GUSSVERFAHREN:

Bei der Herstellung des Leitermaterials werden dicke Kupfer- oder Silberstränge immer wieder durch sogenannte Ziehsteine gezogen bis die Drähte für die weitere Verwendung dünn genug sind. Jeder einzelne Ziehprozess bewirkt eine enorme mechanische Beanspruchung und Beschädigung der kristallinen Gitterstruktur des Materials. Transportierte Audiosignale müssen sich so gewissermaßen einen diffusen Weg durch viele dieser entketteten Kornstrukturen suchen. Das Durchfließen der Korngrenzübergänge von Korn zu Korn erzeugt jedes Mal ein enormes Widerstandspotential, das bekanntlich einen gebremsten Signaltransport verursacht.

Bei höherwertigeren Audiokabeln wird deshalb oft ein aufwändigeres Gießverfahren eingesetzt. Hierbei wird flüssiges Kupfer oder Silber kontinuierlich in Kokillen (Gußform) gegossen, wodurch längere Kornstrukturen entstehen. Bei den noch aufwändigeren monokristallinen OCC- oder UPOCC- (Ultra Pure Ohno Continuous Casting) Verfahren werden die Kokillen sogar erhitzt und langsam heruntergekühlt um ein zu schnelles Erstarren des Materials zu verhindern und möglichst langkettige Kristallstrukturen zu erreichen. Dieses Verfahren wurde in den 1980ern von Prof. Ohno für anspruchsvolle Industriezwecke entwickelt, damit z.B. beim Auswalzen von Kupfersträngen weniger Risse in den Blechen entstehen.

INNOVATIVER ANSATZ MIT ATOMIC BONDING:

Das SCHNERZINGER ATOMIC BONDING dagegen verfolgt einen gänzlich anderen Ansatz:

Zum einfachen Verständnis des innovativen Entwicklungsansatzes des ATOMIC BONDING stelle man sich einen leitenden Draht einfach als ein mit Eiswürfeln gefülltes Rohr vor, wobei die Eiswürfel sinnbildlich die innere Kornstruktur des Drahtes veranschaulichen.

Da langkettige Metallstrukturen recht sensibel sind und nach dem Herstellungsprozess, u.a. durch Erschütterungen, Biegevorgänge, leicht wieder zerfallen, wird beim ATOMIC BONDING in einem technologisch extrem aufwendigen Prozess, nicht wie üblich auf die Verbindung einzelner Eiswürfel zu einer möglichst geschlossenen, langkettigen Mono-Struktur hingearbeitet, sondern im Gegenteil auf die Zerkleinerung (das „Crushen“) der Würfel. So entstehen kleinste Eis-Struktur-Komponenten, welche sich in der Folge zu einer stabilen, homogenen Eismasse mit sehr großen Kohäsionskräften im Rohr verdichten lassen.

Eine verdichtete, in sich verschmolzene Eismasse weist eine geschlossene, extrem stabile Struktur auf – ohne Zwischenräume. Diese Tatsache bildet die Basis für eine hochreine und perfekte Impulskette – für eine wirklichkeitsgetreue Signalübertragung.