Geschichte

Georg Frederik Schnerzinger arbeitete bereits in den 60er Jahren an neuen Methoden der Energieübertragung und entwickelte als Musikliebhaber auch hochwertige Tonkonzepte.

Die Ergebnisse seiner Forschungen führten ihn u. a. zu der Erkenntnis, dass eine „phasenstabile Signalübertragung“ elementar wichtig für den unverfälschten Transport elektrischer Informationen ist – eine Erkenntnis, der man in audiophilen Kreisen erst in den letzten Jahren entsprechende Bedeutung beimisst. G. F. Schnerzinger nannte diese Studie die „Phasen-Wächter-Forschung“ und wurde in den 70er Jahren in den U.S.A. zum Ehrenbürger ernannt.

Seinen Enkel Dirk Klocke, heute die treibende Kraft im SCHNERZINGER AudioTeam, infizierte er früh mit seinem Streben nach anspruchsvoller Musikwiedergabe. Im Alter von 9 Jahren erhielt Dirk von seinem Großvater seine erste hochwertige Hifi-Anlage. Nach eigenen Lehrjahren, in denen er immer nach dem Ultimativen suchte, vermittelte G. F. Schnerzinger seinem Enkel dann einen Aufenthalt bei Jason Bloom. Dieser hatte mit Leo Spiegel Apogee Acoustics gegründet, vielleicht der innovativste und anerkannteste Lautsprecherhersteller in den 80er Jahren.

Jason Bloom schenkte ihm tiefe Einblicke in die Geheimnisse seines Wissens und vermittelte dabei wichtige Kontakte. Die Erkenntnisse der Phasen-Wächter-Forschung und seine „Lehrzeit“ bei Jason Bloom betrachtet Dirk heute mit Dank und Stolz als den Grundstein für die außergewöhnlichen Entwicklungsergebnisse der SCHNERZINGER Forschung im Bereich der Audio-Produkte.

Dirk hat das große Glück, das originale Musikerlebnis kennengelernt, verinnerlicht und als Maßstab jeglicher Reproduktion in seiner audiovisuellen Erinnerung abgespeichert zu haben. Persönliche Kontakte mit musikalischen Größen wie Luciano Pavarotti, Jose Carreras, Placido Domingo, Tina Turner, Elton John und Udo Jürgens, die unverstärkt direkt vor ihm sangen oder spielten, bilden dabei die Höhepunkte der Erfahrungen, die sein Musikverständnis schulten und sein Gehör prägten.
Dirk weiß, wie sich gute Musik in Wirklichkeit anhört und idealerweise über eine Anlage klingen sollte.
In mehr als 30 Jahren Erfahrung hat er die besten und teuersten Hifi-Komponenten der Welt kennengelernt und zum großen Teil selbst besessen, so konnte er umfangreiche Erfahrungen auch bezüglich der Stärken und Besonderheiten von Audio-Komponenten sammeln.

Seine Erfahrungen und die Einsatzmöglichkeiten der SCHNERZINGER Technologien ATOMIC BONDING, GIGA CANCELING und BIDIREKTIONALE BARRIERE zeigen sich heute für die außergewöhnlichen Fähigkeiten der SCHNERZINGER Audio Produkte verantwortlich.

ATOMIC BONDING vs. Monocrystalline OCC und UPOCC Leitermaterial

Anders als oft nur temporär wirkende Vorteile etablierter Behandlungs- und Herstellungsprozesse auf die Wiedergabequalität hochwertiger Audiokabel, z.B. Cryogenisierung oder OCC bzw. UPOCC Gussverfahren, ermöglichen SCHNERZINGER Kabel mit ATOMIC BONDING Leitern, eine hörbar reinere und unerreicht wirklichkeitsgetreue Signalübertragung – und dies dazu dauerhaft! 

Um den wesentlichen Vorteil der SCHNERZINGER ATOMIC BONDING Technologie gegenüber üblichen Verfahren zu erkennen, bedarf es etwas Hintergrundwissen über die industrielle Verarbeitung von Drähten, die als Leitermaterial im Audiobereich verwendet werden:

HERKÖMMLICHE GUSSVERFAHREN:

Bei der Herstellung des Leitermaterials werden dicke Kupfer- oder Silberstränge immer wieder durch sogenannte Ziehsteine gezogen bis die Drähte für die weitere Verwendung dünn genug sind. Jeder einzelne Ziehprozess bewirkt eine enorme mechanische Beanspruchung und Beschädigung der kristallinen Gitterstruktur des Materials. Transportierte Audiosignale müssen sich so gewissermaßen einen diffusen Weg durch viele dieser entketteten Kornstrukturen suchen. Das Durchfließen der Korngrenzübergänge von Korn zu Korn erzeugt jedes Mal ein enormes Widerstandspotential, das bekanntlich einen gebremsten Signaltransport verursacht.

Bei höherwertigeren Audiokabeln wird deshalb oft ein aufwändigeres Gießverfahren eingesetzt. Hierbei wird flüssiges Kupfer oder Silber kontinuierlich in Kokillen (Gußform) gegossen, wodurch längere Kornstrukturen entstehen. Bei den noch aufwändigeren monokristallinen OCC- oder UPOCC- (Ultra Pure Ohno Continuous Casting) Verfahren werden die Kokillen sogar erhitzt und langsam heruntergekühlt um ein zu schnelles Erstarren des Materials zu verhindern und möglichst langkettige Kristallstrukturen zu erreichen. Dieses Verfahren wurde in den 1980ern von Prof. Ohno für anspruchsvolle Industriezwecke entwickelt, damit z.B. beim Auswalzen von Kupfersträngen weniger Risse in den Blechen entstehen.

INNOVATIVER ANSATZ MIT ATOMIC BONDING:

Das SCHNERZINGER ATOMIC BONDING dagegen verfolgt einen gänzlich anderen Ansatz:

Zum einfachen Verständnis des innovativen Entwicklungsansatzes des ATOMIC BONDING stelle man sich einen leitenden Draht einfach als ein mit Eiswürfeln gefülltes Rohr vor, wobei die Eiswürfel sinnbildlich die innere Kornstruktur des Drahtes veranschaulichen.

Da langkettige Metallstrukturen recht sensibel sind und nach dem Herstellungsprozess, u.a. durch Erschütterungen, Biegevorgänge, leicht wieder zerfallen, wird beim ATOMIC BONDING in einem technologisch extrem aufwendigen Prozess, nicht wie üblich auf die Verbindung einzelner Eiswürfel zu einer möglichst geschlossenen, langkettigen Mono-Struktur hingearbeitet, sondern im Gegenteil auf die Zerkleinerung (das „Crushen“) der Würfel. So entstehen kleinste Eis-Struktur-Komponenten, welche sich in der Folge zu einer stabilen, homogenen Eismasse mit sehr großen Kohäsionskräften im Rohr verdichten lassen.

Eine verdichtete, in sich verschmolzene Eismasse weist eine geschlossene, extrem stabile Struktur auf – ohne Zwischenräume. Diese Tatsache bildet die Basis für eine hochreine und perfekte Impulskette – für eine wirklichkeitsgetreue Signalübertragung.