Livehaftig, natürlich und absolut authentisch…

Liebe Musikfreunde,

aller Anfang ist schwer, also wo starten .. vielleicht hier, verfolge mein High-End Hobby seit nunmehr 30 Jahren und habe in der Zeit sicher viele Baustufen und Entwicklungen im High-End Bereich mit gemacht.

In der Zwischenzeit höre ich m.E. bereits auf sehr ordentlichem Niveau, nach der Anschaffung meines Hornsystems (siehe Bild) musste zunächst mal wieder die Verstärkerfrage neu gelöst werden, denn bei höheren Lautstärken benötigt zumindest die AA Trio deutlich mehr als die vorher vorhandenen 20 Triodenwatt, trotz aktiver Basshörner, aber das ist eine andere Geschichte.

Danach war ich in Summe sehr zufrieden … da war nur noch das Thema mit der Stromversorgung für die Basshörner, die musste noch auf ein gutes Niveau gebracht werden, aber das kann ja nicht so schwierig sein. Ich war mit dem vorhandenen Kabelsystemen (na ja, vielleicht eher Kabellösungen aus heutiger Sicht) eigentlich sehr zufrieden (Magnan Reference, Aural Symphonics, Fadel Art Reference, Tara Labs, usw. …alles Kabellösungen auf hohem Niveau), suchte also nach einer passenden Ergänzung.

Also mit dem Markt ausführlich beschäftigt, dabei bin ich dann irgendwie auf Schnerzinger gestossen und habe festgestellt, die sitzen ganz in der Nähe … also kurzerhand Kontakt aufgenommen, nur per Mail möglich, das war erst merkwürdig, mit dem ersten Telefonat dann aber sehr angenehm … und Herr Brämer bestand darauf unbedingt persönlich vorbei zu schauen, ich wollte eigentlich ja nur mal die Kabel in Ruhe testen.

O.k., nach der ersten ausführlichen Session, 4 bis 6 Stunden und unzähligen, sehr schön nachvollziehbaren Schritten, war auch klar, warum es nur mit der persönlichen Vorführung geht, denn hier sind wir weit weg von einem Plug-and-Play System, vielmehr wird es passgenau auf die Situation angepasst und genau das macht auch den riesigen Unterschied aus. Die Details der Fortschritte und die Lösungen dazu müsst Ihr schon selbst erfahren.

Zum Ergebnis, ich möchte es kurz und knapp halten:
Livehaftig, natürlich und absolut authentisch, so dass sich wirklich ein „Ich bin dabei …“ Erlebnis einstellt. Zu hören mit Interpreten und guten Alben, die man selbst auch life gehört hat.

Wer es nicht glaubt, macht´einen Termin mit Herrn Brämer oder gleich bei Herrn Klocke in Dortmund und hört es Euch selbst an.

Viele Grüße

— RR —

weitere Kundenstimmen

IMAGE HIFI 06/2021 TESTBERICHT
SCHNERZINGER ESSENTIAL LINE (KABEL)
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ATOMIC BONDING vs. Monocrystalline OCC und UPOCC Leitermaterial

Anders als oft nur temporär wirkende Vorteile etablierter Behandlungs- und Herstellungsprozesse auf die Wiedergabequalität hochwertiger Audiokabel, z.B. Cryogenisierung oder OCC bzw. UPOCC Gussverfahren, ermöglichen SCHNERZINGER Kabel mit ATOMIC BONDING Leitern, eine hörbar reinere und unerreicht wirklichkeitsgetreue Signalübertragung – und dies dazu dauerhaft! 

Um den wesentlichen Vorteil der SCHNERZINGER ATOMIC BONDING Technologie gegenüber üblichen Verfahren zu erkennen, bedarf es etwas Hintergrundwissen über die industrielle Verarbeitung von Drähten, die als Leitermaterial im Audiobereich verwendet werden:

HERKÖMMLICHE GUSSVERFAHREN:

Bei der Herstellung des Leitermaterials werden dicke Kupfer- oder Silberstränge immer wieder durch sogenannte Ziehsteine gezogen bis die Drähte für die weitere Verwendung dünn genug sind. Jeder einzelne Ziehprozess bewirkt eine enorme mechanische Beanspruchung und Beschädigung der kristallinen Gitterstruktur des Materials. Transportierte Audiosignale müssen sich so gewissermaßen einen diffusen Weg durch viele dieser entketteten Kornstrukturen suchen. Das Durchfließen der Korngrenzübergänge von Korn zu Korn erzeugt jedes Mal ein enormes Widerstandspotential, das bekanntlich einen gebremsten Signaltransport verursacht.

Bei höherwertigeren Audiokabeln wird deshalb oft ein aufwändigeres Gießverfahren eingesetzt. Hierbei wird flüssiges Kupfer oder Silber kontinuierlich in Kokillen (Gußform) gegossen, wodurch längere Kornstrukturen entstehen. Bei den noch aufwändigeren monokristallinen OCC- oder UPOCC- (Ultra Pure Ohno Continuous Casting) Verfahren werden die Kokillen sogar erhitzt und langsam heruntergekühlt um ein zu schnelles Erstarren des Materials zu verhindern und möglichst langkettige Kristallstrukturen zu erreichen. Dieses Verfahren wurde in den 1980ern von Prof. Ohno für anspruchsvolle Industriezwecke entwickelt, damit z.B. beim Auswalzen von Kupfersträngen weniger Risse in den Blechen entstehen.

INNOVATIVER ANSATZ MIT ATOMIC BONDING:

Das SCHNERZINGER ATOMIC BONDING dagegen verfolgt einen gänzlich anderen Ansatz:

Zum einfachen Verständnis des innovativen Entwicklungsansatzes des ATOMIC BONDING stelle man sich einen leitenden Draht einfach als ein mit Eiswürfeln gefülltes Rohr vor, wobei die Eiswürfel sinnbildlich die innere Kornstruktur des Drahtes veranschaulichen.

Da langkettige Metallstrukturen recht sensibel sind und nach dem Herstellungsprozess, u.a. durch Erschütterungen, Biegevorgänge, leicht wieder zerfallen, wird beim ATOMIC BONDING in einem technologisch extrem aufwendigen Prozess, nicht wie üblich auf die Verbindung einzelner Eiswürfel zu einer möglichst geschlossenen, langkettigen Mono-Struktur hingearbeitet, sondern im Gegenteil auf die Zerkleinerung (das „Crushen“) der Würfel. So entstehen kleinste Eis-Struktur-Komponenten, welche sich in der Folge zu einer stabilen, homogenen Eismasse mit sehr großen Kohäsionskräften im Rohr verdichten lassen.

Eine verdichtete, in sich verschmolzene Eismasse weist eine geschlossene, extrem stabile Struktur auf – ohne Zwischenräume. Diese Tatsache bildet die Basis für eine hochreine und perfekte Impulskette – für eine wirklichkeitsgetreue Signalübertragung.