Cable

Problematik elektrischer Störfelder der Kabel

Die Kabel der Audioanlage – insbesondere abgeschirmte – wirken wie Antennen und ziehen die durch WLAN, Mobilfunk, DECT Telefone etc. verursachten hochfrequenten elektrischen Störfelder aus der Umgebung geradezu an und leiten diese direkt in den Signalweg der Geräte.

Darüber hinaus verteilen handelsübliche Kabel ohne bidirektionale Sperrfunktion die aus dem Stromnetz und die von den Geräten selbst ausgehenden Störfelder auf alle mit ihnen verbundenen Geräte.

Die Antennen- und Verteilerfunktion der Kabel beeinträchtigt massiv und direkt die Güte der Geräte und wird zum Klangkiller der Audioanlage.

Heute sind es nicht mehr die Bestandteile des Kabels die klangentscheidend sind sondern die Effektivität seines Hochfrequenzschutz-Konzepts!

Interessant: ein qualitativ hochwertigeres Leitermaterial überträgt Störfelder sogar effektiver.

Bisherige Lösungsansätze und ihre Grenzen:

Abschirmende Geflechte und Folien halten zwar niederfrequente Störfelder vom Leiter fern, verstärken jedoch den Antenneneffekt von Kabeln bei hochfrequenten Störungen.

Ableitungen gegen Schutz-Erde (Ground) öffnen die Tür für das Eindringen von Störungen, die auf der Schutzerde liegen.

Reihen- und auch Parallelfilter-Filter, Kondensatoren und Dioden, die häufig in oder an Kabeln verwendet werden, sollen Störfelder minimieren, verursachen aber Elektronenbrems- und Verschleppungseffekte, die die Bandbreite und Geschwindigkeit der Signalübertragung der gesamten Audioanlage reduzieren.

Die Kompromisse dieser Lösungsansätze mögen im Hinblick auf deren Nutzen das kleinere Übel sein, der Vergleich zur SCHNERZINGER Lösung zeigt auch hier deutlich Grenzen auf.

Die SCHNERZINGER
Lösungen

CABLE PROTECTION

Jedes SCHNERZINGER Kabel bildet in Verbindung mit Einsatz eines CABLE PROTECTOR eine bidirektionale Barriere, ohne dabei die Signalbandbreite oder den Elektronenfluss auch nur im Geringsten zu reduzieren:

  • die äußeren, über das Stromnetz und über die Kabel einstrahlenden Störfelder werden geblockt
  • die inneren, von den Hi-Fi-Geräten selbst verursachten elektrischen Störfelder werden nicht an weitere Hi-Fi-Geräte übertragen.

 

SCHNERZINGER CABLE PROTECTION schützt und erhält die Signalgeschwindigkeit und Bandbreite der gesamten Audioanlage.

Jedes SCHNERZINGER Kabel arbeitet autark für sich, mit der durchgängigen Verwendung von SCHNERZINGER Produkten jedoch bildet sich ein geschlossenes System, in dem der bidirektionale Wirkmechanismus nicht unterbrochen wird.

Durch den Einsatz des ATOMIC BONDING Leitermaterials und der CABLE PROTECTION erreichen SCHNERZINGER Kabel der neuesten TS-Generation eine Übertragungsqualität, die audiophile Parameter wie Auflösung, Raumabbildung, Dynamik und Musikalität völlig neu definiert.

ATOMIC BONDING vs. Monocrystalline OCC und UPOCC Leitermaterial

Anders als oft nur temporär wirkende Vorteile etablierter Behandlungs- und Herstellungsprozesse auf die Wiedergabequalität hochwertiger Audiokabel, z.B. Cryogenisierung oder OCC bzw. UPOCC Gussverfahren, ermöglichen SCHNERZINGER Kabel mit ATOMIC BONDING Leitern, eine hörbar reinere und unerreicht wirklichkeitsgetreue Signalübertragung – und dies dazu dauerhaft! 

Um den wesentlichen Vorteil der SCHNERZINGER ATOMIC BONDING Technologie gegenüber üblichen Verfahren zu erkennen, bedarf es etwas Hintergrundwissen über die industrielle Verarbeitung von Drähten, die als Leitermaterial im Audiobereich verwendet werden:

HERKÖMMLICHE GUSSVERFAHREN:

Bei der Herstellung des Leitermaterials werden dicke Kupfer- oder Silberstränge immer wieder durch sogenannte Ziehsteine gezogen bis die Drähte für die weitere Verwendung dünn genug sind. Jeder einzelne Ziehprozess bewirkt eine enorme mechanische Beanspruchung und Beschädigung der kristallinen Gitterstruktur des Materials. Transportierte Audiosignale müssen sich so gewissermaßen einen diffusen Weg durch viele dieser entketteten Kornstrukturen suchen. Das Durchfließen der Korngrenzübergänge von Korn zu Korn erzeugt jedes Mal ein enormes Widerstandspotential, das bekanntlich einen gebremsten Signaltransport verursacht.

Bei höherwertigeren Audiokabeln wird deshalb oft ein aufwändigeres Gießverfahren eingesetzt. Hierbei wird flüssiges Kupfer oder Silber kontinuierlich in Kokillen (Gußform) gegossen, wodurch längere Kornstrukturen entstehen. Bei den noch aufwändigeren monokristallinen OCC- oder UPOCC- (Ultra Pure Ohno Continuous Casting) Verfahren werden die Kokillen sogar erhitzt und langsam heruntergekühlt um ein zu schnelles Erstarren des Materials zu verhindern und möglichst langkettige Kristallstrukturen zu erreichen. Dieses Verfahren wurde in den 1980ern von Prof. Ohno für anspruchsvolle Industriezwecke entwickelt, damit z.B. beim Auswalzen von Kupfersträngen weniger Risse in den Blechen entstehen.

INNOVATIVER ANSATZ MIT ATOMIC BONDING:

Das SCHNERZINGER ATOMIC BONDING dagegen verfolgt einen gänzlich anderen Ansatz:

Zum einfachen Verständnis des innovativen Entwicklungsansatzes des ATOMIC BONDING stelle man sich einen leitenden Draht einfach als ein mit Eiswürfeln gefülltes Rohr vor, wobei die Eiswürfel sinnbildlich die innere Kornstruktur des Drahtes veranschaulichen.

Da langkettige Metallstrukturen recht sensibel sind und nach dem Herstellungsprozess, u.a. durch Erschütterungen, Biegevorgänge, leicht wieder zerfallen, wird beim ATOMIC BONDING in einem technologisch extrem aufwendigen Prozess, nicht wie üblich auf die Verbindung einzelner Eiswürfel zu einer möglichst geschlossenen, langkettigen Mono-Struktur hingearbeitet, sondern im Gegenteil auf die Zerkleinerung (das „Crushen“) der Würfel. So entstehen kleinste Eis-Struktur-Komponenten, welche sich in der Folge zu einer stabilen, homogenen Eismasse mit sehr großen Kohäsionskräften im Rohr verdichten lassen.

Eine verdichtete, in sich verschmolzene Eismasse weist eine geschlossene, extrem stabile Struktur auf – ohne Zwischenräume. Diese Tatsache bildet die Basis für eine hochreine und perfekte Impulskette – für eine wirklichkeitsgetreue Signalübertragung.