GRID & EMI PROTECTOR sind der Beginn von etwas völlig neuem
A Review by Matej Isak
(translated from the English original: @ Mono & Stereo 11/2022)
„Die Protektoren & Guards, Kabel und Netzleisten der Firma SCHNERZINGER lassen sich in einigen der beeindruckendsten Ultra-High-End-Audiosystemen
der Welt finden und sind fester Bestandteil zahlreicher Top-Audio-Setups begeisterter Musik-Enthusiasten in Deutschland.
Und tatsächlich: Schnerzinger ist kein Neuling auf dem High-End-Audiomarkt. Das Unternehmen existiert länger als den meisten bewusst ist, agiert
zurückhaltend in seiner Außendarstellung und kuratiert seine Shows und Präsentationen durch den exklusiven Partner Michael Schwab, CEO und
Miteigentümer von Zellaton. Ähnlich wie dieser faszinierende deutsche Lautsprecherhersteller – mit seinem beeindruckenden Erbe und patentierten
Lautsprechertreibern, die bis ins Jahr 1931 zurückreichen – verfolgt Schnerzinger eben einen anderen Ansatz als die üblichen Marketingstrategien: Sie
ziehen es vor, ihre Produkte für sich selbst sprechen zu lassen.
Es ist sicherlich nicht unvernünftig, alles, was einem esoterisch oder exotisch erscheint oder außerhalb der etablierten Norm liegt, mit einer pragmatischen
aber gleichzeitig unvoreingenommenen Sichtweise zu betrachten. In diesem Sinne…
Mein unbändiger Enthusiasmus und meine Neugier – als treibende Kräfte hinter meinen täglichen Aktivitäten bei Mono & Stereo – sind nicht nur essentiell um
die flammende Leidenschaft für High-End Audio am Leben zu erhalten. Sie haben mich darüber hinaus zu zahlreichen Entdeckungen unerwarteter HighEnd-Audioprodukte geführt, die ansonsten einfach unter dem Radar verschwunden wären. Was wiederum zu einem erheblichen Mangel an Wissen und
praktischer Produkterfahrung geführt hätte, welche unerlässlich sind, um zu weiterführenden Erkundungen im endlosen Universum der Musik aufzubrechen.
Wie Sie im Laufe des Review feststellen werden, unterscheiden sich die Produkte von Schnerzinger diametral von allem, was man als „gewöhnliches HighEnd-Audio-Zubehör“ bezeichnen würde. Weder GRID PROTECTOR noch EMI PROTECTOR wurden konzipiert und entworfen, um exotisch allein der „Exotik“
willens zu sein, sondern um dem Hörer dabei zu helfen, tiefer in das Herz der Musik einzutauchen.
Schnerzinger PROTEKTOREN
Wie alle Schnerzinger Protektoren nutzt auch der vorliegende EMI PROTECTOR die firmeneigene GIGA CANCELING Technologie, die sich (im Kern) auf die
Performance der unmittelbaren Hörumgebung konzentriert und diese effektiv vor Klangverlusten durch hochfrequente Störfelder schützt.
Der EMI PROTECTOR eignet sich insbesondere für den Einsatz an kritischen Stellen im Hörraum, wie z.B. zwischen den Lautsprechern, in der Nähe von
Audiokomponenten oder sogar am Hörplatz selbst (etwas erhöht gestellt, 1,20 – 1,70m Höhe).
Im GRID PROTECTOR durchdringt die GIGA CANCELING Technologie das gesamte Hausstromnetz und reinig von schallschädigenden Störfeldern, die u.a.
durch elektrische Verbraucher im Haus (Computer, Kühlschrank, LEDs, Schaltnetzteile, Kochfeld, Router, usw.) verursacht werden. Ebenso kann der GRID
PROTECTOR aktuell wirkende – von außerhalb ins Netz übertragene – Phasen- und Schutzleiterstörungen positiv beeinflussen und so den eigentlichen
Benefit aufs Hörerlebnis im HiFi-Raum transparent machen.
Funktionsweise
Die Grundeinstellung funktioniert zunächst ohne 12-Volt-Stromversorgung, mit aufrecht angeschlossener Antenne und allen drei Schaltern in der
Grundstellung O (Null, LED aus). Es ist ratsam, zunächst in der Grundeinstellung zu hören und dann in die Bandbreitenpositionen I und II zu wechseln um
die beste ermittelte Einstellung beizubehalten.
Der nächste Schritt ist das Takten, wiederum umschaltbar zwischen den Positionen I und II. Wenn die richtige Kombination gefunden ist, müssen die
Schalter in dieser Stellung belassen werden.
Wenn alle oben genannten Kombinationen nicht hörbar sind oder keine nennenswerte Wirkung zeigen, besteht der nächste Schritt (der dann zwingend
erforderlich ist) darin, die 12-V-Stromversorgung dauerhaft an das Netz anzuschließen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Auch hier sind die Positionen I
und II auszuprobieren.
Mit jeder dieser Einstellungen wird das Störfeldspektrum optimiert, und wenn das optimale Gleichgewicht erreicht ist, sind die Protektoren für den täglichen
Einsatz bereit. Wird das DC-Netzteil verwendet, empfiehlt es sich, die Protektoren an einen von der Audioanlage getrennten Stromkreis anzuschließen,
idealerweise sogar an eine andere Netzphase. Alle Varianten von Schalterstellungen in allen Kombinationen sind erlaubt, und das Gerät wird beim
Ausprobieren aller Möglichkeiten nicht beschädigt.
Wenn man die Leistung des Audiosystems nach einer gewissen Zeit ohne GRID PROTECTOR erleben möchte, muss man den Puffereffekt des GRID
PROTECTORS berücksichtigen. Wird das Gerät nur kurzzeitig ausgeschaltet, ist es aufgrund der Pufferung der Stromversorgung noch wirksam und muss bei
Gebrauch zusammen mit dem Netzteil vom Netz getrennt werden, wobei die Antenne entfernt und von den Komponenten weggestellt werden sollte.
Bei Wiederinbetriebnahme des PROTECTORS werden die Störfelder schnell gelöscht und beseitigt.
Um seine Leistungsfähigkeit zu erhalten, sollte der GRID PROTECTOR einmal im Jahr für ca. 15 Minuten an das 12-V-Netz angeschlossen werden.
Obwohl Schnerzinger GRID und EMI PROTECTOR hervorragend zusammenarbeiten, ist ein kombinierter Einsatz nicht zwingend notwendig, um die Wirkung
der Schnerzinger-Technologie zu erleben.
Viele Kunden von Schnerzinger beginnen mit einem einzelnen GRID PROTECTOR und erweitern dann im Portfolio, wenn es das Budget oder die räumlichen
Gegebenheiten erlauben.
Zusammenfassung
Die 1-Million-Dollar-Frage ist, wie man scheinbar völlig subjektive, aber dennoch greifbare Ergebnisse und wirksame Ereignisse, wie sie Schnerzinger
entdeckt hat, messen, bewerten und objektiv dokumentieren kann?
Ich habe enorm viel Zeit und Geld investiert, um meine Stromversorgung von Anfang an richtig aufzubauen: Dazu gehören eine direkte Leitung vom
Umspannwerk, eine separate Leitung für die Audio-Elektronik, Metallplatten in den Wänden um Hochfrequenz-Störungen fernzuhalten, eine Sternerdung im
45 cm dicken Betonboden, der mit einer speziellen Akustikschicht bedeckt ist, eine separate Erdung mit Kupferstäben, ein Schutzschalter für den
Audiobereich, usw… Ja, man kann sagen, dass ich meine Hausaufgaben gründlich gemacht habe. Es gibt jedoch Störungen aller Art, einschließlich
Elektrosmog, HF-Interferenzen, magnetischer Smog usw., die weiterhin in die Stromleitung und das Ethernet gelangen.
In den letzten zehn Jahren haben alle Arten von Hochfrequenzrauschen – dank LTE, 5G, nahe gelegenen WLAN-Signalen von häuslichen oder öffentlichen
WLAN Access-Points usw. – erheblich zugenommen. Es ist unfassbar irritierend, wie sehr wir tatsächlich von allen erdenklichen Arten von Lärm und
Störungen umgeben sind.
Aufgrund des ständigen technologischen Fortschritts wird dies nicht allzu offen thematisiert oder kritisiert. Dies ist ein direkter Hinweis darauf, wie sehr sich
unsere Lebensqualität und in diesem Zusammenhang auch die Hörumgebung und der Einfluss auf alle elektrischen Geräte verändert hat.
Der logische Ansatz der subjektiven Objektivität erinnert mich an mein Studium der Philosophie. Meine persönliche Entdeckung dieser Zeit war die
grundlegende Bedeutung der Logik, die – was vielleicht nicht so bekannt ist – nicht nur Eckpfeiler der westlichen Gesellschaft, sondern auch der
Wissenschaft ist.
Praktisch jeder Wissenschaftszweig operiert auf den Grundlagen der Logik, wo ein sich wiederholendes, dokumentiertes Ergebnis die gemeinsame Basis für
einen akzeptierten Wert bildet. Eine Mustererkennung, die den Grundstein für eine bestimmte Ebene legt, auf der operative Gesetze festgelegt und
akzeptiert werden.
Aus diesem Grund ist die Wissenschaft kein starres Konstrukt, sondern wird in ihrem Kern ständig angepasst.
Das rasant fortschreitende 20. und mehr noch das 21. Jahrhundert hat die tradierten Überzeugungen, Normen, Ansätze und Umsetzungen verschiedener
Erkenntnisse, die vor nicht allzu langer Zeit noch als Randwissenschaft bezeichnet wurden, völlig in Frage gestellt.
Ein großartiges, theoretisch untermauertes Konzept trennt gute von schlechten Argumenten. Doch all diese Behauptungen ergeben erst dann einen Sinn,
wenn sie in die Praxis umgesetzt werden.
Die bloße Formulierung von Gleichungen ist keine Garantie für die tatsächlichen Ergebnisse. Hier liegt der Beweis in der Praxis, in der praktischen
Erfahrung, die sie in der realen Welt objektiv werden lässt, in Feldexperimenten, in denen eine hinreichende Argumentation beginnt, objektive Strukturen zu
bilden, und sie schließlich anfangen, Sinn zu machen und als Modelle akzeptiert werden können.
Um es noch komplizierter zu machen, und das ist im Audiobereich nicht anders, definieren Axiome die Wertestruktur, bei der einige Hypothesen variieren
können oder variabel sind, aber die relationale Struktur, die diese mit festeren Axiomen verbindet, materialisiert die Grundlagen der anwendbaren Standards.
Und sobald die dreidimensionale Hörmatrix die Knoten an einen Ort koppelt, wird die Sprache der Logik angewandt, und damit wird die Faktizität der
eigentlichen Mathematik in die Gleichung aufgenommen und praktisch angewandt.
Aus dem wenigen, was über den sehr verschwiegenen Hintergrund von Schnerzinger bekannt ist, geht hervor, dass die Technologie aus militärischen
Geräten stammt und von dort übernommen wurde.
Bei all den möglichen Optionen gibt es keine einfache Plug-and-Play-Einstellung für den Schnerzinger GRID PROTECTOR und EMI PROTECTOR. Jedes
High-End-Audiosystem und jeder Raum ist spezifisch und es bedarf einiger Experimente, um den Sweet Spot zu finden.
Das ist natürlich bei jedem High-End-Audiozubehör der Fall, aber bei den Geräten von Schnerzinger lohnt es sich noch mehr, tiefer zu graben, denn sobald
man den effektiven Sweet Spot gefunden hat, ist das Musikerlebnis ein völlig anderes, wie Sie im nächsten Abschnitt des Testberichts entdecken werden.
Es ist nicht genau dasselbe, aber in der Praxis kommt vielleicht Wirkung und Ergebnis eines Raumionisierers dem am nächsten, was die Schnerzinger
Protectors liefern, nämlich das Phänomen, das Gefühl von zen-artiger Ruhe und atmosphärischer Raumbalance, das für Musikgenuss auf höchstem Niveau
sorgt.
Die Musik
„Wir formen Ton zu einem Topf, aber es ist die Leere im Inneren, die alles enthält, was wir wollen. Wir hämmern Holz für ein Haus, aber es ist der innere
Raum, der es bewohnbar macht. Wir arbeiten mit dem Sein, aber das Nicht-Sein ist das, was wir benutzen.“ – Lao Tzu
Die virtuelle Leere der klanglichen Sphäre des Hörraumes kann mit jeder Art von Bewohnern gefüllt werden.
Hier kommen der Schnerzinger GRID PROTECTOR und der EMI PROTECTOR ins Spiel, um die Musik zu unterstützen, indem sie die holografische Sphäre
von Interferenzen befreien und alle Punkte verbinden, die Interaktivität, emotionale Verbindung und Realismus ermöglichen.
Der interaktive emotionale Austausch, der mit dem GRID PROTECTOR und dem EMI PROTECTOR stattfindet, ist etwas Besonderes. Hier liegt der
Schwerpunkt allein auf der Musik, und Schnerzinger hat es geschafft, die logischen Torwächter zu umgehen, indem es seinen Entwicklungen erlaubt hat,
Herz und Verstand zu durchdringen.
Wie sich über alle Genres hinweg gezeigt hat, stellen sowohl der Schnerzinger GRID PROTECTOR als auch der EMI PROTECTOR den Klang NICHT über die
Musik, und das ist eine seltene Leistung bei einem High-End-Audio-Tweak – unabhängig vom Preis. Aber genau hier wird es magisch und Herz & Verstand
von der Musik eingenommen.
Bei beiden Schnerzinger-Geräten war das Schreiben der Hörnotizen keine Marginalie!:
Das schaurige Intro zu „Going To Try“ von Ten Years After Album Stonedhenge trat sofort aus dem gewohnten hervor und wurde mit Schnerzinger
bemerkenswert. Es war schon erstaunlich, wie sich das ohnehin schon großartige „Going To Try“ mit einer viel leichter zu erkennenden stimmlichen Präsenz,
Ausstrahlung und dem Faktor des Dabeiseins entfaltete. Aber nicht nur das. Die positive Steigerung umfasste eine realistischere schiere Präsenz der Stimme
und den Grip der Gitarren, ein besseres Gefühl für den holografischen Raum, einen klareren Fokus, das besser eingefangene Attack des Schlagzeugs und
die generell lebendigere Präsentation. Sowohl Schnerzinger GRID PROTECTOR als auch EMI PROTECTOR zeigen sofort ihre Subordination unter die Musik,
indem sie eine gewisse Körnigkeit, die sich in der vertikalen und horizontalen Ausdehnung ansammeln kann, einfach entfernen. Darüber hinaus bieten beide
ein faszinierendes Nebeneinander von Fluidum und Festigkeit. Nicht im Entferntesten das, was ich erwartet hatte.
Die emotionale Erregung wurde durch Brand New ’64 Dodge“ aus dem Album The Poet Game von Greg Brown noch verstärkt. Es war aufregend, die
Plastizität von Browns rostigem Gesang zu erleben, der mit einer sägeähnlichen Rauheit im Hörraum durchkam, nicht übertrieben, eher greifbar und mit
einer breiteren und tieferen Klangbühne. Die akustischen Punkte waren dichter, in eine Reihe von horizontalen und vertikalen Knotenpunkten gemeißelt. Man
hatte das Gefühl, dass es einfach mehr akustische Hinweise mit einer neu gefundenen Dichte gab. Die reduzierte Unschärfe ermöglichte auch eine
berauschende, technicolor-ähnliche, natürliche Lebendigkeit, die sich mit fesselnder Kraft durch die klangliche Leinwand zog, wie das Licht, das von
Ölgemälden mit einem Schimmer natürlicher Lebendigkeit und, in Abwesenheit von Wasserfarbe, verwaschenem Glanz ausgeht.
Ich war auch mehr als überrascht von der Fähigkeit des Schnerzinger GRID und EMI PROTECTOR, die ungewöhnliche Schönheit von Anette Askvik Liberty
mit einer strukturierteren Erzählung zu verflechten, die Klarheit spürbar zu verlängern, den Verfall der Natur näher zu bringen und Details zu verfeinern. Ich
war sprachlos, als ich meine Verzauberung durch die Musik mit einer gesteigerten emotionalen Erhabenheit und Größe beobachtete, die die Erzählung nie
überlagerte. Eine bemerkenswerte, nicht nur subtile, gesteigerte Abbildung von Details akkumulierte eine andere Höhe, die das übliche audiophile,
punktgenaue, laserartige Abtasten außer Acht ließ. Scherzingers gewissenhafter Umgang mit der musikalischen Erzählung ließ diese eindrucksvoll
hervortreten, indem es die schiere Kraft der Musik auslotet und sie realer, gefühlvoller und greifbarer klingen ließ.
Ob separat oder im Verbund, der Schnerzinger GRID PROTECTOR und EMI PROTECTOR agierten in „The Vision“ von Victor Wooten aus dem Album A Show
of Hands 15 mit sorgfältig entwickelten Modus Operandi und enthüllten so ihr Raison d’être. Gezupfte Energie der Saiten durchbrach die Komplexität und
verlieh „The Vision“ mehr Facetten der Realität, mehr sinnliche Realität, was die rezeptive Interaktion mit Wooten ganzheitlicher und integraler machte und
das goldene Dreieck von Timbre, Ton und Farbe auf viel natürlichere Weise offenbarte. Außerdem dehnten sich die harmonischen Obertöne und Hallfahnen
freier in den Raum aus und verschwanden viel mehr in den tiefschwarzen Tiefen des Hintergrunds. Noch überraschender war, dass die unteren Oktaven, die
bereits prächtig mit Obertöne verziert waren, einen höheren Grad an harmonischer Synchronität erreichten (höchstwahrscheinlich durch eine korrekte
Implementierung psychoakustischer Ereignisse) und so eine noch klarere Sicht in tiefsten Tiefen ermöglicht wurde.
Die surreale Anmut von Antill: Corroboree – Ginastera: Panambi London Symphony Orchestra Sir Eugene Goossens entfaltete sich noch eindringlicher, noch
fesselnder, mit besserem, fast unheimlichem Realismus. Corroborees verwirrende, kaleidoskopartige abgetastete Erzählung hat so viel zu bieten, dass es
schwer komplett zu erfassen ist. Viele High-End-Audio-Accessoires lassen die massive Corroboree-Sphäre und ihr Zentrum exponentiell schrumpfen, aber
die Scherzinger-Geräte haben hierbei ein noch außergewöhnlicheres Gefühl von Raum und Herzensverbindung erschaffen, besonders deutlich in
„Corroboree – Suite from the Ballet“: II. Dance to the Evening Star“, wo schimmernde, hypnotisierende Klangverbindungen, ähnlich einer mechanischen
Musik-Box, mit plötzlichen, lauten Orchestertuttis und dynamischsten Passagen eine höchst anspruchsvolle Aufgabe für jedes High-End-Audiosystem allein
darstellen. Nichtsdestotrotz demonstrierten der Schnerzinger GRID PROTECTOR und EMI PROTECTOR einmal mehr ihre einzigartigen Stärken, indem sie
die akustische Topographie in einer deutlich definierteren und realeren Weise abbildeten, was es dem Corroboree ermöglichte, den Raum mit emotionaler, in
verblüffender Einfachheit entschlüsselter Unmittelbarkeit zu überfluten.
Das Album Rothko Chapel von Morton Feldman mag nicht jedermanns Sache sein, aber es berührt mein Herz mit einer herrlich hinreißenden Klangkulisse,
die eine Atmosphäre schafft, die gut in einen Horrorfilm passen würde. Mit dem Schnerzinger GRID PROTECTOR und EMI PROTECTOR werden
gemeinsames Ambiente, Atmosphäre und Töne nicht mehr peripatetisch wiedergegeben, sondern mit einer wundersamen Perspektive, einer beruhigenden
Vorstellung und einer anschaulichen unheimlichen Atmosphäre, die durch ihre enorme Entwicklung beeindruckt. Es war erstaunlich zu beobachten, wie viel
mehr Dichte und atmosphärische Daten mit Rothko Chapel enthüllt wurden, besonders deutlich bei etwa 7:10min im Lied, als das Crescendo einsetzt.
Nachteilige Wiedergabeeffekte, wie sie bei vielen Geräten unabhängig vom Preis auftreten können, gab es an keiner Stelle. Die Schnerzinger Protectoren
haben auch hier gezeigt, warum und wie sie Musik zu fließenderen Serenaden erheben, keine Cyanotypie, sondern, eine beneidenswerte Option, als echtes
Echo der aufgenommenen Musik.
Mit dem Schnerzinger GRID PROTECTOR und EMI PROTECTOR öffnet sich ein Tor zur Musik über bekannte Parameter und Erwartungen hinaus und die neu
entdeckte Qualität der Musikwiedergabe ist von einem Gefühl der Ruhe und Gelassenheit durchdrungen, wie ich es bei keinem ähnlichen Gerät in den
letzten Jahren erlebt habe.“
FAZIT
Mit der Jahr um Jahr zunehmenden Anzahl elektronischer Geräte, steigt auch die Wahrscheinlichkeit enorm an, dass sich diese Geräte auf die eine oder
andere Weise gegenseitig negativ beeinflussen.
Es wird viel über elektromagnetische Interferenzen (EMI) geforscht und darüber, wie sie alles um uns herum beeinflusst, was sie verursacht und in welchem
Ausmaß.
Elektromagnetische Wellen oder EM-Wellen entstehen durch Wechselwirkungen zwischen magnetischen und elektrischen Feldern und setzt sich aus den
Schwingungen beider Felder zusammen. Innerhalb dieser komplexen Matrix von Elektronenwirbeln gibt es keinen selbststabilisierenden
Effekt. Interferenzsignale, die von verschiedenen Quellen ausgehen, wie z. B. dauerhaftes EMI, verursachen, wie der Name schon sagt, kontinuierliche
Interferenzen.
Alle Interferenzen können auf unterschiedliche Weise behandelt werden, werden aber in der Regel in drei Arten eingeteilt und entsprechend behandelt,
entweder an der Quelle, am Empfänger oder an einer dazwischen liegenden Stelle.
Impulsrauschen ist zum Beispiel eng mit den Themen LED-Deckenbeleuchtung, Schaltsystemen und ähnlichen Quellen verbunden.
Sie alle tragen zum Impulsrauschen bei, welches zu einer Störung des Spannungs- oder Stromgleichgewichts von in der Nähe angeschlossenen Systemen
führen kann.“


