Das macht der GRID PROTECTOR perfekt!

„Heute habe ich den Schnerzinger GRID PROTECTOR hier dauerhaft in Betrieb genommen.

Ich hatte ja schon vor einiger Zeit die Möglichkeit Schnerzinger Produkte hier einen Nachmittag lang zu probieren. Nur damals sollten möglichst viele Schnerzinger-Produkte vorgeführt werden und der Hörtest wurde in erster Linie mit CD durchgeführt. Schon damals hat mich der GRID PROTECTOR am meisten positiv beeindruckt! Deswegen habe ich beschlossen, mir einen hier für unsere Referenzanlage anzuschaffen.

Der Lieferumfang beinhaltet den GRID PROTECTOR selbst – mit angeschlossenem Netzkabel, welches für die richtige Phasenlage markiert ist. Einen kleinen Zylinder, der als Control-Unit bezeichnet wird, und den man an einen bestimmten Eingang vom GRID PROTECTOR anschließt. An diesem Zylinder wird mittels mitgelieferter Kabel ein kleines Steckernetzteil angeschlossen.

An dem GRID PROTECTOR selbst gibt es insgesamt 9 Schalter: Ein zweistufiger Schalter wählt: Geringste Leistung (LED´s aus), Mittlere Leistung (LED´s an, aber gedimmt), volle Leistung (LED´s an, sehr hell). Je 4 Schalter sind jeweils für Bandbreite und Taktrate. Bei ersten Versuchen bekam ich die besten Ergebnisse mit mittlerer Leistung  und Bandbreite und Taktrate jeweils 3 von 4.

Was macht dieses Gerät nun klanglich?

Ich habe ja selbst einiges an Erfahrung mit Netzfilterung und Netzaufbereitung – sowohl im Audio- als auch im Messtechnikbereich. Mein Eindruck: Ergebnisse wie von sehr guter Netzfilterung:

  • weniger Störgeräusche, also Rauschen und Maskierungseffekte
  • dadurch mehr Details, bessere Raumdarstellung
  • Instrumente & Stimmen sind präziser, besser voneinander abgegrenzt
  • die Dynamik verbessert sich

Solche Effekte bekommt man manchmal auch durch zusätzliche Verzerrungen, z.B. wenn eine Verstärkerstufe in der Kette übersteuert ist. Nach erster Begeisterung nervt es dann einfach nach kurzer Zeit!

Darum ist für mich die „Nagelprobe“ ob bei den oben genannten Punkten, auch die Natürlichkeit und Emotionalität zunimmt. Nur dann ist es eine echte Verbesserung.

Das macht der Schnerzinger GRID PROTECTOR perfekt!

Wenn es um so etwas wie Räumlichkeit, Abgrenzung von Instrumenten geht, verwende ich gerne Pink Floyds ‚Dark Side of the Moon‘. Ich kenne diese Platte sehr gut und vor allem weiß ich sehr genau, wie sie aufgenommen wurde.

Bei den ersten 3 Stücken ist da das Leslie bzw. das mit dem Synthesizer und Mischpult erzeugte Leslie recht aussagekräftig, genauso wie der Läufer in der Abfertigungshalle. Bei solchen wohlbekannten Stücken habe ich hier mit dem Schnerzinger GRID PROTECTOR eine deutliche Steigerung der gesamten Wiedergabequalität.

Für die Frage der Natürlichkeit und Emotionalität verwende ich Rickie Lee Jones ‚Pirates‘ und Keith Jarett ‚Das Köln Konzert‘: Auch hier eine deutliche Steigerung im sehr positiven Sinne!

Ich habe das Gerät ja noch nicht lange im Betrieb und kann auf Dauer bestimmt noch die Einstellung optimieren! Manche Änderungen sind nicht sofort hörbar, sondern benötigen einige Zeit, um wirksam zu werden. Auch was Aufstellung und die Wahl der Netzdose an dem ich den GRID PROTECTOR anschließe, muss noch genau ausprobiert werden.

Was bei der ganzen Sache übrigens echt verblüffend ist:

Meine gesamte Stromversorgung ist recht ausgefeilt. Alles sehr aufwändig gefiltert und gegeneinander entkoppelt. Trotzdem wirkt der GRID PROTECTOR aber deutlich nachvollziehbar! Das bedeutet für mich: Es ist keine herkömmliche, technisch bekannte Art der Filterung /Stör-Reduktion, sondern etwas gänzlich Neues!

Wie sieht es mit dem Preis/ Leistungsverhältnis aus?: Das Gerät kostet 3800,-€. Ich finde den Preis durchaus gerechtfertigt. Mit anderen Upgrades – z.B. Kabel, Komponententausch, kommt man sehr oft bei selbem finanziellen Einsatz nicht so weit.

Für höherwertige Stereo-Anlagen also eine klare Empfehlung meinerseits!

Was ich zugeben muss: Ich habe (noch!) keine Ahnung, wie das Gerät technisch funktioniert. Da ich nun mal sehr neugierig bin, wird es in nächster Zeit da eine sehr, sehr ausführliche messtechnische Untersuchung geben.

All die, die auf eine Veröffentlichung der Ergebnisse hoffen, muss ich aber enttäuschen: Wenn und was ich herausfinden werde, werde ich für mich behalten – schon aus Fairness gegenüber dem Hersteller, der ja etwas Außergewöhnliches geschaffen hat!

(Stephan G. – GECOM TECH 11/2021)

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IMAGE HIFI 06/2021 TESTBERICHT
SCHNERZINGER ESSENTIAL LINE (KABEL)
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ATOMIC BONDING vs. Monocrystalline OCC und UPOCC Leitermaterial

Anders als oft nur temporär wirkende Vorteile etablierter Behandlungs- und Herstellungsprozesse auf die Wiedergabequalität hochwertiger Audiokabel, z.B. Cryogenisierung oder OCC bzw. UPOCC Gussverfahren, ermöglichen SCHNERZINGER Kabel mit ATOMIC BONDING Leitern, eine hörbar reinere und unerreicht wirklichkeitsgetreue Signalübertragung – und dies dazu dauerhaft! 

Um den wesentlichen Vorteil der SCHNERZINGER ATOMIC BONDING Technologie gegenüber üblichen Verfahren zu erkennen, bedarf es etwas Hintergrundwissen über die industrielle Verarbeitung von Drähten, die als Leitermaterial im Audiobereich verwendet werden:

HERKÖMMLICHE GUSSVERFAHREN:

Bei der Herstellung des Leitermaterials werden dicke Kupfer- oder Silberstränge immer wieder durch sogenannte Ziehsteine gezogen bis die Drähte für die weitere Verwendung dünn genug sind. Jeder einzelne Ziehprozess bewirkt eine enorme mechanische Beanspruchung und Beschädigung der kristallinen Gitterstruktur des Materials. Transportierte Audiosignale müssen sich so gewissermaßen einen diffusen Weg durch viele dieser entketteten Kornstrukturen suchen. Das Durchfließen der Korngrenzübergänge von Korn zu Korn erzeugt jedes Mal ein enormes Widerstandspotential, das bekanntlich einen gebremsten Signaltransport verursacht.

Bei höherwertigeren Audiokabeln wird deshalb oft ein aufwändigeres Gießverfahren eingesetzt. Hierbei wird flüssiges Kupfer oder Silber kontinuierlich in Kokillen (Gußform) gegossen, wodurch längere Kornstrukturen entstehen. Bei den noch aufwändigeren monokristallinen OCC- oder UPOCC- (Ultra Pure Ohno Continuous Casting) Verfahren werden die Kokillen sogar erhitzt und langsam heruntergekühlt um ein zu schnelles Erstarren des Materials zu verhindern und möglichst langkettige Kristallstrukturen zu erreichen. Dieses Verfahren wurde in den 1980ern von Prof. Ohno für anspruchsvolle Industriezwecke entwickelt, damit z.B. beim Auswalzen von Kupfersträngen weniger Risse in den Blechen entstehen.

INNOVATIVER ANSATZ MIT ATOMIC BONDING:

Das SCHNERZINGER ATOMIC BONDING dagegen verfolgt einen gänzlich anderen Ansatz:

Zum einfachen Verständnis des innovativen Entwicklungsansatzes des ATOMIC BONDING stelle man sich einen leitenden Draht einfach als ein mit Eiswürfeln gefülltes Rohr vor, wobei die Eiswürfel sinnbildlich die innere Kornstruktur des Drahtes veranschaulichen.

Da langkettige Metallstrukturen recht sensibel sind und nach dem Herstellungsprozess, u.a. durch Erschütterungen, Biegevorgänge, leicht wieder zerfallen, wird beim ATOMIC BONDING in einem technologisch extrem aufwendigen Prozess, nicht wie üblich auf die Verbindung einzelner Eiswürfel zu einer möglichst geschlossenen, langkettigen Mono-Struktur hingearbeitet, sondern im Gegenteil auf die Zerkleinerung (das „Crushen“) der Würfel. So entstehen kleinste Eis-Struktur-Komponenten, welche sich in der Folge zu einer stabilen, homogenen Eismasse mit sehr großen Kohäsionskräften im Rohr verdichten lassen.

Eine verdichtete, in sich verschmolzene Eismasse weist eine geschlossene, extrem stabile Struktur auf – ohne Zwischenräume. Diese Tatsache bildet die Basis für eine hochreine und perfekte Impulskette – für eine wirklichkeitsgetreue Signalübertragung.